Jung&Aktiv. Pt. 2: Max Keck: Machtabgabe an Konzerne schafft existenzielle Nöte

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Jung&Aktiv. – In dieser Rubrik berichten junge Aktivist_Innen von Ihrem Engagement, machen deutlich weshalb es wichtig ist schon in jungen Jahren aktiv zu werden. Heute Teil 2 mit Max Keck aus Rheinland-Pfalz.

 

 

 

 

Mein Wille, mich zu engagieren, entstand im Bundestagwahlkampf 2013, als in unserer Schule die Kurzwahlprogramme aller Parteien ausgehängt wurden.

Als ich die Forderungen der LINKEN las, dachte ich mir: Dafür will ich kämpfen! Keine andere Partei beschäftigt sich so glaubhaft mit der sozialen Frage und bietet solch eine Vielzahl an Perspektiven zur Bekämpfung von Ungerechtigkeiten wie meine heutige. Der globale Kapitalismus in seiner ganzen Vollendung treibt durch stetigen Sozialabbau seitens der Politiker und deren immer weiterreichenden Machtabgabe an die Banken und Konzerne mehr und mehr Menschen in existenzielle Nöte.

Insbesondere heutige Jugendliche sind hiervon betroffen: Sie werden es sein, die aufgrund neoliberaler Rentenkürzungen und explodierender Mieten in den Städten keine nennenswerten Perspektiven mehr haben werden. Dagegen will ich etwas unternehmen!

Leider gibt es in meiner Generation noch viel zu wenige Menschen, die sich ebenfalls gegen die zahllosen Ungerechtigkeiten in unserem Land auflehnen, sei es aus Trägheit, aus dem Glauben, unser aktueller sozialer und gesellschaftlicher Zustand wäre zufriedenstellend oder weil sie schlicht der Ansicht sind, sowieso nichts verändern zu können.

Gerade der letzte Punkt hat sich in den vergangenen Jahren aber mehrfach als falsch erwiesen: So konnte beispielsweise das sogenannte ACTA-Abkommen verhindert werden, das den Eingriff in mehrere Menschenrechte wie das Persönlichkeitsrecht und die Privatsphäre untergraben hätte und welches letztendlich nach massenhaften Protesten in ganz Europa vom Europäischen Parlament abgelehnt wurde. Auch bei den aktuell verhandelten Freihandelsabkommen CETA und TTIP konnten einige Politiker – wenn auch erst sehr spät – von ihrem glühenden Pro-Abkommen-Kurs abgebracht werden.

 

 

Max Keck, 19, Schüler.-September 2013: Eintritt in DIE LINKE -seitdem: diverse Ämter in Kreisvorständen -Mai September 2015: Wahl zum Direktkandidaten in meinem Heimatwahlkreis Mutterstadt -seit Januar 2016: Länderratsdelegierter im LandessprecherInnenrat (LSPR) von [’solid] in Rheinland-Pfalz -September 2016: Wahl auf Platz 6 unserer rheinland-pfälzischen Landesliste zur Bundestagswahl

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